Archaeological Zone of Monte Alban

Geschichte & Kultur


Monte Albán war eine der bedeutendsten Städte in Mesoamerika. Sie wurde 500 v. Chr. auf einem Berggipfel im Zentrum der Zentralbecken von Oaxaca gegründet und diente von Beginn unserer Zeitrechnung bis 800 n. Chr. als Hauptstadt der Zapoteken. In ihrer Blütezeit lebten rund 35.000 Einwohner auf den terrassierten Hängen des Berges, die vor allem landwirtschaftlich genutzt wurden. Für die Klassikzeit sind die Verbindungen zu Teotihuacán besonders auffällig. In Monte Albán zeigen sich Einflüsse von Teotihuacán vor allem in Architektur, Keramik und Wandmalerei.

Ende der Frühklassik brach die Verbindung zu Teotihuacán ab, und die politische Organisation der Zapoteken erreichte ihren Höhepunkt – allerdings auch in sozialer Ungleichheit (González Licón 2011). In der Postklassik verlor Monte Albán seine Vormachtstellung als hegemoniale Stadt vollständig, während die Städte der Zentralbecken vom Aufkommen der Mixteken-Gruppen beeinflusst wurden. Auch Monte Albán blieb davon nicht unberührt, was sich beispielsweise im berühmten Grab 7 zeigt, das 1932 von Alfonso Caso entdeckt wurde.

Die archäologische Zone von Monte Albán wurde zusammen mit dem historischen Zentrum der Stadt Oaxaca am 11. Dezember 1987 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Das vom INAH geschützte Gebiet umfasst eine polygonale Fläche von 2.078 Hektar und erstreckt sich über die Gemeinden Santa Cruz Xoxocotlán, Oaxaca de Juárez, Santa María Atzompa und San Pedro Ixtlahuaca.


Zugang:

Monte Albán liegt 8 Kilometer westlich der Stadt Oaxaca de Juárez. Von dort aus führt die Straße nach San Pedro Ixtlahuaca, wo direkt das Schild zur neu asphaltierten Straße „Dr. Ignacio Bernal“ zu sehen ist, die nach der Überquerung des Atoyac-Flusses direkt zur archäologischen Zone führt. Von der Kreuzung mit diesem neuen Zugang kann man auch nach Atzompa fahren. Die alte Straße, schmaler, kurviger und langsamer, zweigt zur Bundesstraße nach Xoxocotlán und Zaachila ab und überquert den Atoyac über die Porfirio-Díaz-Brücke südlich der Stadt. Diese Wege sind als „alte Straße“ und „neue Straße“ bekannt.

Häufig gestellte Fragen

Monte Albán liegt etwa 8 Kilometer westlich der Stadt Oaxaca de Juárez im zentralen Talgebiet von Oaxaca, Mexiko.
Monte Albán war eine der wichtigsten mesoamerikanischen Städte und diente als Hauptstadt der Zapoteken von 500 v. Chr. bis 800 n. Chr.
Während der Klassikzeit zeigen Architektur, Keramik und Wandmalereien in Monte Albán deutliche Einflüsse von Teotihuacán.
Die archäologische Zone von Monte Albán wurde zusammen mit dem historischen Zentrum von Oaxaca am 11. Dezember 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Das vom INAH geschützte Gebiet erstreckt sich über Santa Cruz Xoxocotlán, Oaxaca de Juárez, Santa María Atzompa und San Pedro Ixtlahuaca.
Von Oaxaca de Juárez aus fährt man westlich etwa 8 Kilometer auf der Straße Richtung San Pedro Ixtlahuaca, vorbei am Schild zur asphaltierten Straße „Dr. Ignacio Bernal“, die direkt zur archäologischen Zone führt.
Grab 7 ist eine bedeutende archäologische Entdeckung, die 1932 von Alfonso Caso gemacht wurde und die Mixtekeneinflüsse in Monte Albán dokumentiert.
Die Stadt ist auf terrassierten Bergabhängen errichtet, von denen aus die Bevölkerung Landwirtschaft betrieb.
Die alte Straße ist schmaler, kurviger und langsamer und führt über die Porfirio-Díaz-Brücke, während die neue Straße asphaltiert ist und schneller direkten Zugang bietet.
Monte Albán beeindruckt durch seine reiche Geschichte, beeindruckende Architektur und Lage mit Panoramablick auf die Zentralbecken von Oaxaca – ein unverzichtbarer kultureller Schatz Mexikos.

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